Politiker bewegen – Leben retten!

Oder: Jeder nur ein Abgeordneter. Teilnahme an der Aktion „Politiker Bewegen – Leben retten!“ der IG-ED.

Bei der Recherche für diesen Blog stieß ich auf eine Aktion der IG-ED, Interessengemeinschaft E-Dampfen e.V. Politiker bewegen – Leben retten! Die Idee finde ich sehr gut. Immerhin hat man ja was anzubieten, seine Stimme bei der nächsten Wahl.

Zur Durchführung der Aktion benötigt man dringend einen „eigenen“ Bundestagsabgeordneten. Ich begab mich umgehend auf die Suche. Im Schreibtisch, im Haushaltsschrank in der Küche, unter dem Sofa, ja sogar im Keller hinter der Bunkerbase habe ich nachgeschaut – nix, kein Bundestagsabgeordneter. Ich hatte keinen Abgeordneten da! Das konnte ja nicht angehen. Ich hatte doch einen bekommen bei der letzten Bundestagswahl.

Als letzten Ausweg betrat ich Neuland und nutzte eine dieser Suchmaschinen. Und siehe da, ich wurde fündig! Im Internet. Was soll ich sagen, ich habe sogar zwei Abgeordnete.

Der Eine:

Uwe Schimmer – Direktmandat des Kreises Viersen, schwarz lackiert, der Laufleistung entsprechende Gebrauchsspuren. Das Modell präsentierte sich von seiner besten Seite. Ich schrieb ihm auf seiner Kontaktseite folgenden Brief:

„Sehr geehrter Herr Schummer,
sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Suche nach „meinem“ Bundestagsabgeordneten traf ich auf Ihren Internetauftritt. Ich bin seit fast drei Jahren Einwohner Ihres Wahlkreises und mittlerweile am Niederrhein zu Hause. Beruflich bin ich im Gesundheitswesen tätig, privat engagiere ich mich als ehrenamtlicher Betreuer mehrerer Klienten. Außerdem bin ich seit 6 Wochen Nichtraucher und Nutzer der so genannten E-Zigarette. Ich bin daher stark an gesundheitspolitischen Fragestellungen interessiert.

Um mit der Tür ins Haus zu fallen, sowohl als professioneller Akteur im Gesundheitswesen als auch als persönlich betroffener Privatmann bin ich mehr als irritiert über die aktuellen Entscheidungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Nicht nur, dass ich einige Entscheidungen aus fachlicher Sicht für schlichtweg falsch und gefährlich halte. Ich verstehe auch die Beweggründe, warum diese Entscheidungen gefallen sind nicht mehr.

Politik lebt von der Beteiligung der Bürger, daher bitte ich um ein persönliches Gespräch mit Ihnen in Ihrem Wahlkreisbüro. Explizit interessieren mich Ihre Standpunkte zu folgenden Themen:

Generalisierung der Pflegeausbildung – Auswirkungen auf die Altenhilfe.

Umsetzung der Tabakprodukterichtline – Auswirkungen auf die Nutzer.

Gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums und der E-Zigarette.

Ich freue mich sehr über eine Kontaktaufnahme und die Vereinbarung eines persönlichen Termins gerne per Mail oder unter ***** / ********.

Mit freundlichen Grüßen“

Der Andere:

Udo Schiefner – Bundestagsabgeordneter des Kreises Viersen, rot lakiert, ebenfalls der Laufleistung entsprechende Gebrauchsspuren. Auch dieses Modell präsentierte sich ausgesprochen professionell. Es wartet mit einer Sonderausstattung auf. Er würde auf Einladung zu einem Kaffee vorbei kommen und den Kuchen mitbringen. Auch ihm schrieb ich über die Kontaktseite einen entsprechenden Brief:

„Sehr geehrter Herr Schiefner,
sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Suche nach „meinem“ Bundestagsabgeordneten traf ich auf Ihren Internetauftritt. Ich bin seit fast drei Jahren Einwohner Ihres Wahlkreises und mittlerweile am Niederrhein zu Hause. Beruflich bin ich im Gesundheitswesen tätig, privat engagiere ich mich als ehrenamtlicher Betreuer mehrerer Klienten. Außerdem bin ich seit 6 Wochen Nichtraucher und Nutzer der so genannten E-Zigarette. Ich bin daher stark an gesundheitspolitischen Fragestellungen interessiert.

Um mit der Tür ins Haus zu fallen, sowohl als professioneller Akteur im Gesundheitswesen als auch als persönlich betroffener Privatmann bin ich mehr als irritiert über die aktuellen Entscheidungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Nicht nur, dass ich einige Entscheidungen aus fachlicher Sicht für schlichtweg falsch und gefährlich halte. Ich verstehe auch die Beweggründe, warum diese Entscheidungen gefallen sind nicht mehr.

Ihre Idee auf einen Kaffee vorbei zu kommen und den Kuchen mitzubringen, finde ich hervorragend, trinke ich doch sehr gerne guten Kaffee. Allerdings vertrage ich Weizenmehl sehr schlecht. Bevor Sie sich nun über überteuerte, schlecht schmeckende Brötchen ärgern oder ich Bauchschmerzen bekomme, dachte ich, komme ich in Ihrem Wahlkreisbüro vorbei. Den Kaffee würde ich sicherheitshalber mitbringen. Schließlich lebt Politik von der Beteiligung der Bürger, daher bitte ich um ein persönliches Gespräch mit Ihnen in Ihrem Wahlkreisbüro. Explizit interessieren mich Ihre Standpunkte zu folgenden Themen:

Generalisierung der Pflegeausbildung – Auswirkungen auf die Altenhilfe.

Umsetzung der Tabakprodukterichtline – Auswirkungen auf die Nutzer.

Gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums und der E-Zigarette.

Ich freue mich sehr über eine Kontaktaufnahme und die Vereinbarung eines persönlichen Termins gerne per Mail oder unter ***** / ********.

Mit freundlichen Grüßen“

Nun heißt es warten. Ich bin gespannt, ob ich einen Termin mit den beiden Herren bekomme. Ich werde auf alle Fälle berichten. Immerhin, der ein oder andere hatte sich ja schon mal auf eine Kontaktaufnahme von uns Dampfern gemeldet.

Hier geht es zum Update vom 13.01.2017

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Ein Kommentar zu „Politiker bewegen – Leben retten!

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